Deutschlands Energiefragen brauchen Antworten.

Wann wird es eine Lösung für die Energiewende geben?

Gibt’s schon – genau genommen
seit etwa 20 Millionen Jahren.

Millionen Jahre alt, so aktuell wie nie: Erdgas versorgt nicht nur Industrie und Privathaushalte, sondern treibt auch noch die Energiewende in Deutschland an. Deutschland vergibt auf lange Sicht eine große Chance, wenn das Potenzial des klimaschonenden Energieträgers Erdgas nicht voll ausgeschöpft wird. Wie nicht zuletzt das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) in seinem aktuellen Bericht feststellt, können durch einen Umstieg von Kohle auf Erdgas in der Stromerzeugung die Treibhausgasemissionen entscheidend gesenkt werden.

Kann man mit Kohle eine saubere Energiewende schaffen?

Solange sie in norwegisches
Erdgas investiert wird, schon.

Erdgas aus Norwegen leistet wie andere fossile Energieträger einen entscheidenden Beitrag zur zukünftigen Energieversorgung Deutschlands. Im Vergleich zur Kohle ist es allerdings auch eine Investition in weniger CO2-Emissionen. Die Senkung der CO2-Emissionen steht bisher leider nicht im Mittelpunkt der deutschen Energiepolitik. Es gab einen massiven Zubau bei den erneuerbare Energien, aber gleichzeitig stieg der Anteil der emissionsintensiven Braun- und Steinkohle in der Stromproduktion.

Was passiert, wenn man Kohle im Energiemix reduziert?

Man reduziert die CO2-Emissionen gleich
um 50% mit.

Im Unterschied zu Kohle ist Erdgas als umweltfreundlichster fossiler Brennstoff der bessere Weg zur Energiewende. Fakt ist: Die CO2-Emissionen in Deutschland sind trotz enormer Investitionen in erneuerbare Energien im Jahr 2013 zum zweiten Mal in Folge gestiegen – was größtenteils am zunehmenden Einsatz von Braun- und Steinkohle in der Stromerzeugung lag.

Wie sieht der ideale Energiemix für die Energiewende aus?

Sonne und Wind und jemand, der da ist,
wenn beide nicht da sind.

Erneuerbare Energien sind heute noch nicht in der Lage, zu jeder Zeit ohne Schwankungen Strom zu produzieren und so eine stabile Energieversorgung für alle zu gewährleisten. Erdgas bietet sich als idealer Partner der erneuerbaren Energien an, denn es ist – im Gegensatz zu Kohle – emissionsarm und flexibel einsetzbar.

Wie finanzieren wir die Energiewende?

Ganz einfach: mehr Subventionen
als Kohle abbauen.

Erdgas aus Norwegen bietet enorme Vorteile. Es ist schon heute ohne Subventionen wettbewerbsfähig – verlässlich, schadstoffarm und problemlos kombinierbar mit erneuerbaren Energien. Außerdem sichert es die Leistungsfähigkeit des Standorts Deutschland: Drei große Pipelines führen von Norwegen direkt nach Deutschland. Das durchgeleitete Volumen entspricht knapp der Hälfte des norwegischen Gasexports. Deutschland hat also direkte Versorgung aus einem wichtigen Partnerland, das Mitglied im europäischen Wirtschaftsraum und damit Teil des europäischen Binnenmarkts ist.

Warum bereitet die Energiewende Politikern schlaflose Nächte?

Weil sie verschlafen haben, über Erdgas
als Lösung nachzudenken.

Der weltweite Energieverbrauch steigt, denn immer mehr Menschen auf der ganzen Welt streben nach Wirtschaftswachstum, Wohlstand und verbesserten Chancen. Im Gegenzug müssen die weltweiten Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um 80-95% reduziert werden, um die globale Erwärmung zu begrenzen. Mit dem aktuellen weltweiten Verbrauch von Kohle können diese Ziele nicht erreicht werden. Eine effizientere Energienutzung und ein schneller Umstieg von Kohle auf Gas ist ein wesentlicher Faktor, um Emissionen im Energiesektor deutlich zu reduzieren.

Welche Energien machen die Energiewende möglich?

Vor allem die Energie,
mal über Erdgas nachzudenken.

Denn Erdgas aus Norwegen ist die emissionsarme und kosteneffektive Antwort auf Deutschlands Energiefragen. Unter den fossilen Energieträgern ist Erdgas der sauberste. Ersetzt man Kohle durch Erdgas bei der Stromproduktion, kann der CO2-Ausstoß um über 50% gesenkt werden. Dieser Vorteil ist für Deutschland besonders wichtig. Der Grund: Deutschland ist einerseits mit Abstand der größte Emittent von Treibhausgasen in der EU und hat sich andererseits mit einer Emissionsreduktion um 40% bis 2020 ein ambitioniertes Ziel gesetzt. Erdgas kann also einen entscheidenden Teil zum Erfolg der Energiewende in Deutschland beitragen.

Warum ist die Energiewende für Deutschland ein Problem?

Weil zu viel Kohle im Spiel ist.

Seit Atomstrom zurückgefahren wurde, steigt der Anteil von Kohle im Energiemix. Und das, obwohl Erdgas mit über 50% weniger CO2-Emissionen deutlich umweltfreundlicher ist. Die gut ausgebaute deutsche Erdgasinfrastruktur bis hin zu den Verteilernetzen ist ein wertvolles Asset auch für die Energieversorgung der Zukunft. Erdgassystemlösungen haben sich bewährt: Sie bieten sichere, komfortable und bezahlbare Techniken und leisten schon heute einen wesentlichen Beitrag zur schnellen CO2-Reduzierung. Wenn man den Anteil der Kohle zugunsten von Erdgas im Energie-Mix zurückfährt, klappt’s auch mit der Energiewende.

Warum gibt’s so viel dicke Luft beim Thema Energiewende?

Weil Kohle doppelt so viel CO2
freisetzt wie Energie aus Erdgas.

Im Vergleich zu anderen fossilen Energieträgern verursacht Erdgas aufgrund seines hohen Wasserstoff- zu Kohlenstoffgehalts von 4:1 die geringsten Kohlenstoffdioxidemissionen. Erdgas ist damit der klimafreundlichste fossile Brennstoff. Bei der Verbrennung entstehen anders als bei Kohle nur geringe Mengen schädlicher Abgase – mehr Erdgas in der Stromerzeugung bedeutet also weniger dicke Luft. Weiterer Vorteil: Gaskraftwerke lassen sich flexibel hoch- und runterfahren. Damit sind sie eine perfekte Ergänzung zu den nicht konstant verfügbaren erneuerbaren Energien.

Ist die Energiewende in Deutschland wirklich so undurchsichtig?

Nur, wenn weiterhin so
viel Kohle verbrannt wird.

Deutschland emittiert immer noch zu viel CO2, obwohl massiv in erneuerbare Energien investiert wird. Woran liegt das? Unter anderem daran, dass Kohle in der Stromerzeugung weiterhin eine große Rolle spielt – und das, obwohl Deutschland die Energiewende will. Die Lösung für die erfolgreiche Energiewende heißt Erdgas: Im Vergleich zu Kohle ist Erdgas umweltfreundlicher und kosteneffizienter. Es bietet vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für die Wärme- und Stromerzeugung, in der Industrie und als Kraftstoff. Es ist der emissionsärmste fossile Energieträger und kann Energieträger wie Kohle ersetzen, die höhere Umweltbelastungen verursachen. Nicht zuletzt lässt sich Erdgas sehr gut mit erneuerbaren Energien kombinieren.

Wann fangen wir an, über emissionsärmere Energien nachzudenken?

Am besten „hurtig“, wie man
bei uns in Norwegen sagt.

Wenn Erdgas aus Norwegen die emissionsarme und kosteneffektive Antwort auf Deutschlands Energiefragen ist – worauf warten wir dann noch: die Erdgasversorgung ist nicht nur für die nächsten Jahrzehnte gesichert, sondern mit 50% weniger CO2-Emissionen als Kohle ist Erdgas auch der umweltfreundlichste fossile Brennstoff. Es gibt noch einen weiteren Grund, hurtig auf Erdgas in der Stromerzeugung zu setzen: Gaskraftwerke haben einen deutlich höheren Wirkungsgrad als Braun- oder Steinkohlekraftwerke. Deutsche Gaskraftwerke sind im Durchschnitt um 15 bis 20% effizienter als ihre Kohle-Kollegen.  

Wo gibt es bezahlbare und saubere Energie?

Tief unten im hohen Norden.

Statoil ist Norwegens größter Erdgasproduzent und Europas zweitgrößter Gaslieferant. Der norwegische Kontinentalschelf ist das größte europäische Gasfördergebiet.  Neben Russland und den Niederlanden ist Norwegen der wichtigste Gaslieferant für Deutschland. Dazu kommt eine Besonderheit: Die norwegischen Fördermengen können fast komplett exportiert werden, weil die Norweger den größten Teil ihres eigenen Energiebedarfs mit Wasserkraft decken. 

Sind Erdgasvorkommen nicht begrenzt?

Bis heute wurde noch nicht mal ein Drittel
des norwegischen Erdgases gefördert.

Norwegische Erdgasreserven können den Bedarf Deutschlands problemlos und umweltfreundlich decken – und das für die nächsten 200 Jahre. Drei große Pipelines führen direkt vom norwegischen Kontinentalschelf nach Deutschland. Das System der norwegischen Upstream-Pipelines ist das größte weltweit. Es umfasst insgesamt 8100 Kilometer und verbindet Offshore-Gasfelder, Aufbereitungsanlagen auf dem norwegischen Festland und Exportterminals in Frankreich, Belgien, Großbritannien und Deutschland. Durch diese moderne Infrastruktur profitiert Deutschland von einer direkte Erdgasversorgung aus einem Land, das Mitglied im europäischen Wirtschaftsraum ist. 

Kann Erdgas helfen, Deutschlands Energiebedarf zu decken?

Ja, aber nur bis zum Jahre 2200.

Erdgas als Alternative zur Kohle ist nicht nur für die nächsten Generationen gesichert. Schon heute sind wir Deutschlands zweitgrößter Erdgaslieferant – mit besten Aussichten auf eine lange Partnerschaft in der Zukunft: Die heute bekannten und technisch förderbaren Ressourcen können die Nachfrage noch für mehr als 200 Jahre decken. Die Importe werden ins deutsche Erdgasnetz gespeist, transportiert und gespeichert. Das gut ausgebaute Erdgasnetz in Deutschland hat eine Länge von über 500.000 km. Zudem verfügt Deutschland über Europas höchste Gasspeicherkapazitäten. Dank der guten Infrastruktur eignet sich Gas bestens für dezentrale Energielösungen.

Wie lange reicht eigentlich Erdgas?

Selbst Ihre Urururenkel können sich
noch darauf verlassen.

Mit Erdgas kann Deutschland die Energiewende schaffen – und wenn es die nächsten 200 Jahre dauert. Denn die norwegischen Erdgasreserven können den Bedarf Deutschlands in den nächsten Jahrzehnten problemlos und umweltfreundlich decken: Bisher wurden nur circa ein Drittel der Gasressourcen auf dem norwegischen Schelf gefördert, und für die nächsten Jahre wird mit einem Anstieg der norwegischen Gasexporte gerechnet. Die hohe Versorgungssicherheit ist wichtig, weil Erdgas in vielen Bereichen der deutschen Volkswirtschaft benötigt wird: Erdgas spielt beispielsweise eine große Rolle im Wärmemarkt. Gas ist allerdings nicht auf die Erzeugung von Wärme beschränkt, sondern zeichnet sich auch als flexibler und vielfältiger Energieträger für die Stromerzeugung, in der Industrie und im Transport aus. Es bleibt festzuhalten: Erdgas hat Zukunft. Erdgas ist Zukunft.

Wird die Energiewende eigentlich teuer?

Mit Kohle kommt sie vor allem
die Natur teuer zu stehen.

Im Vergleich zu Kohle setzt Erdgas 50% weniger CO2-Emissionen frei und ist damit der umweltfreundlichste  fossile Brennstoff. Durch den Einsatz von Kohle in der Stromerzeugung droht die Gefahr, dass Deutschland seine Klimaziele nicht erreicht. Leider wird der wettbewerbsfähige, umweltfreundliche Energieträger Erdgas, der schnell umsetzbare Möglichkeiten zur CO2-Reduzierung bietet, außer Acht gelassen. Erdgas bietet neben den geringeren CO2-Emissionen weitere Vorteile für die Umwelt: Erdgas qualmt nicht und es rußt nicht, Erdgas verbrennt vollkommen ohne Rückstände. 

Bei der Verbrennung von Erdgas entstehen bis zu 85 % weniger Stickoxyde als bei der von Heizöl. Und auch andere schadstoffbildende Stoffe wie beispielsweise Schwefel sind in Erdgas praktisch nicht enthalten. 

Warum steigen die CO2-Emissionen eigentlich immer noch weiter?

Weil man beim Gas auf der Bremse steht.

Überraschenderweise sind die CO2-Emissionen in Deutschland trotz enormer Investitionen in erneuerbare Energien im Jahr 2013 zum zweiten Mal in Folge gestiegen – was größtenteils am zunehmenden Einsatz von Braun- und Steinkohle in der Stromerzeugung lag. Im Vergleich zu Kohle ist Erdgas mit 50% weniger CO2-Emissionen der umweltfreundlichste fossile Brennstoff und kann auch den Energiebedarf für nächste Generationen sichern. Wenn man die Klimaschutzziele erreichen will wird es also Zeit, die Bremse zu lösen, wenn es um den Energieträger Erdgas geht.

Ist Erdgas nicht genau wie Kohle ein fossiler Brennstoff?

Genau, nur 50% emissionsärmer
und viel flexibler einsetzbar.

Man soll ja Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Bei fossilen Energieträgern sieht das aber ganz anders aus – vor allem wenn es um die CO2-Emissionen geht. Hier lässt sich eine ganz klare Reihenfolge aufstellen: Im Vergleich zur Kohle entstehen bei der Verbrennung von Erdgas um bis zu 50% geringere Kohlendioxid-Emissionen. Die Schlussfolgerung kann also nur lauten, dass Erdgas im Energiemix stärker gewichtet werden sollte, um die Klimaziele in Deutschland zu erreichen. Erdgas ist aber nicht nur umweltschonender  -  es lässt sich auch sehr flexibel verwenden: Zur Stromerzeugung, im Wärmemarkt oder auch zum Antrieb von erdgasbetriebenen Fahrzeugen.

Das Unternehmen

Wir sind Statoil

Seit über 40 Jahren fördern wir Gas und Öl. Mit modernsten Technologien, damit der Energiebedarf heute und morgen gesichert werden kann - in Norwegen und weltweit. Seit 1977 liefert Statoil Erdgas nach Deutschland. Unser Ziel: Mit Erdgas die Energiewende umweltfreundlich und kosteneffizient zu unterstützen. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf diesem Weg begleiten.

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